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Am letzten Heimspieltag des Jahres 2019 empfingen die Damen 1 die Gäste der TSG Offenbach-Bürgel. Wohlbekannt aus vergangenen Partien war das effiziente Tempospiel der Gegnerinnen und deren konsequente Abwehrarbeit - man wusste also, worauf man sich einzustellen hatte, um den Kampf um die beiden Punkte aufzunehmen.

Auch, weil es das letzte Spiel unter Leitung von Trainer Marcel Ott sein würde, waren die HSG-Damen hochmotiviert, die gemeinsame Arbeit der letzten Monate noch einmal mit einem Erfolg zu belohnen: Die ersten Spielminuten begannen vielversprechend, wenn nicht gar fulminant, und vor begeisterter Fan-Kulisse führten die Bachgau-Damen nach zweieinhalb Minuten mit 4:1. Alle Vorgaben wurden umgesetzt: Druckvolles und geduldiges Abwehrspiel, Übersicht beim Spielaufbau und Konsequenz beim Abschluss, v.a. über die Außenpositionen. In dieser ersten Phase konnten die Gäste das angesprochene Tempospiel nicht umsetzen, da auch das Rückzugsverhalten bzw. die Defensivarbeit der HSG stimmte. Die Gäste der TSG kamen in den nächsten Minuten allerdings besser ins Spiel und konnten auf 4:4 (5. Minute) ausgleichen; Bachgau konterte und erhöhte wieder auf einen Drei-Tore-Vorsprung (7:4, 8. Minute).

Leider gelang es nicht, diesen "Run" aufrechtzuerhalten und die Führung weiter auszubauen. Beide Mannschaften stellten sich aufeinander ein, wobei es der TSG Offenbach-Bürgel besser gelang, die Mitte der ersten Halbzeit vermehr auftretenden Schwachstellen der HSG auszunutzen - unvorbereitete HSG-Abschlüsse wurden nun doch mit perfekt gespielten Tempogegenstößen bestraft und der Punktestand entwickelte sich erst ausgeglichen (7:7, 8:8), bevor die TSG in der 24. Minute ihrerseits auf vier Tore davonziehen konnte (9:13) und Bachgau zu einer Auszeit zwang.

Dies war wohl der Knackpunkt der Partie: Die Anfangs-Euphorie und Leichtigkeit, mit der die HSG in der ersten Spielhälfte aufgespielt hatte, waren verpufft. Zwar ließen die Damen die Köpfe nicht hängen und kämpften weiterhin füreinander, allerdings fehlte es v.a. im Angriff an Ideen, um Lücken in die gegnerische Abwehr zu reißen. Mühsame, aber unvorbereitete Einzelaktionen gaben den Offenbacherinnen zu häufig die Möglichkeit, in das bekannte Tempospiel zu gelangen, und über die Stationen 15:19 und 16:21 in der 50. Minute auf acht Tore davonzuziehen (19:27). Natürlich war das Spiel für beide Seiten kräftezehrend und trotz des Rückstands kämpften die HSG-Damen weiterhin um jeden Ball und jede Spielsituation - die Gäste spielten allerdings schlichtweg effizienter und konsequenter, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr.

Gegen Ende konnte die HSG, auch durch eine Veränderung der Abwehrformation, noch einmal Ergebniskosmetik betreiben und verkürzte von 19:27 auf 26:30 in der 59. Minute. Allerdings muss man neidlos anerkennen, dass die Gäste der TSG das Spiel die meiste Zeit über dominierten - in Zukunft muss es einfach gelingen, die Konsequenz und den Spielwitz der ersten Viertelstunde über eine längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten.

Auch ohne zwei Punkte im Gepäck wurde der letzte Heimspieltag der Saison ausgelassen gefeiert. Ein großes Dankeschön gebührt sowohl Trainer Marcel Ott als auch Betreuer Christian Lang für die anstrengende, aber schöne gemeinsame Arbeit der vergangenen Monate. Christian Lang bleibt den Bachgau-Damen auch in Zukunft als Betreuer erhalten, und ansonsten gilt (auch im Hinblick auf das Rückspiel im nächsten Jahr gegen die TSG...): "Man sieht sich immer zweimal im Leben!"

Ihren Fans und Freunden wünschen die Damen 1 der HSG Bachgau frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Die Rückrunde beginnt am Samstag, 18. Januar 2020, mit dem Heimspiel gegen den TV Langenselbold (18 Uhr, Welzbachhalle).

Es spielten für die HSG: Sabrina Schäplitz, Lea Vonderheid (Tor), Angelina Syndikus, Katharina Mikoschek (2/1), Marlene Balonier (3), Stefanie Reising (3/2), Madeleine Schüßler (3), Celia Rapp (1), Jana Krüger, Maya Becker, Larissa Bowen (2), Isabelle Bowen (5), Nadja Krapp (1), Lena Eckardt (6/2)