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Allgemeine Berichte

Neuer/Alter Mann zurück im Trainer-Bereich der Jugend bei der HSG

Auch unsere Jungs der männlichen D-Jugend (Jahrgänge 2008/2009) haben zwei neue Trainer bekommen. Einer davon ist Siegfried Knecht, mit dem wir zum Start seiner Arbeit ein kleines Interview geführt haben.

Redaktion:

Sigi, herzlich Willkommen bei der HSG! Du bist ja eigentlich ein alter Hase, was den Handballsport angeht, aber jetzt dennoch neu dabei bei der HSG Bachgau 08. Wie kam es dazu und welche Erfahrungen bringst du als Trainer schon mit?

Siegfried Knecht:

Hallo und THX für die herzliche Aufnahme.

Meine Haupt-Motivation, mich im Ehrenamt wieder zu engagieren liegt darin, dass ich selbst eine gigantische Jugendzeit mit dem Handballsport verbinde und heute aus meiner Sicht immer noch davon profitiere. Diese tollen Erfahrungen und Erlebnisse möchte ich sehr gerne nun an eine neue Generation übertragen. Sicherlich ist mir dabei auch bewusst, dass ich diese Zeit nicht einfach kopieren kann, aber der Weg dahin, wie wir eine tolle und hoffentlich erfolgreiche Zeit mit unserem Hobby verbringen und erreichen können, ist mir noch bekannt.

Selbst habe ich 23 Jahre für den TVW das Trikot getragen und bin irgendwann als Co-Trainer in das Trainergeschäft mit eingestiegen, da ich die Begeisterung und Emotionen, die dieser tolle und umfassende Sportart mitbringt, sehr gerne auf Kinder- und Jugendlichen übertrage.

Als Trainer einer Jugendmannschaft bringe ich auch etwas Erfahrung mit….   . Erfreulicherweise sind aus meinem damaligen Team immer noch mehr als die Hälfte der Spieler dem Handballsport eng verbunden und üben diesen immer noch aus. Auch wenn es nicht immer leicht war erfreut es mich sehr und signalisiert mir, dass ich anscheinend damals mit Kurskorrekturen den richtigen Weg mit den Jungs gefunden hatte. Die ganze Investition hatte sich somit rentiert, da die Verbundenheit zum Handballsport nachhaltig vermittelt wurde.

Redaktion:

Du trainierst jetzt die männliche D-Jugend der HSG. Hast du schon alle Jungs kennengelernt und wie gestaltet ihr aktuell das gemeinsame Training?

Siegfried Knecht:

In der Zwischenzeit sind alle Spieler schon vorstellig geworden, da der ein oder andere Krankheitsbedingt den Re-Start Anfang Juli nach der über 100-tägigen Abstinenz vom Handballsport verpasst hatte.

Begonnen hatten wir die ersten Trainingseinheiten immer mit einem Speed-Dating, um uns gegenseitig besser kennenzulernen und damit sich die Namen der Kids untereinander besser einprägen. Die Vorstellungsrunden waren immer lustig denn die Jungs wurden von Mal zu Mal immer lockerer, was sich in den Antworten und Fragestellungen widerspiegelte. 

Die ersten Übungseinheiten auf dem Wenigumstädter Beachplatz haben wir konform mit den auferlegten Corona-Regeln bewerkstelligt. Durch die Auflockerung, dass im Training der Sicherheitsabstand nicht mehr gewahrt werden muss konnten wir erstmals wieder ein normales Training absolvieren, wo die positiven Seiten des Handballs sofort zum Vorschein gekommen sind. Kampf, Leidenschaft mit Herzblut, und mit Teambereitschaft wurde von allen Beteiligten die Einheit als bis dato bestes Training resümiert.

Als nächsten Schritt dürfen wir ja wieder in der Halle trainieren, was wir als weitere Trainingseinheit auch nutzen möchten um die zwangsläufig entstandenen Lücken und Defizite nach der langen Pause zu schließen und bei manchem den Heißhunger auf Handball wieder stillen zu können.

Redaktion:

Welche Ziele hast du dir für die Arbeit mit den Jungs gesteckt? Wo wird dein Schwerpunkt liegen?

Siegfried Knecht:

Unsere Hauptaufgabe als Trainergespann mit Stiv Wagner wird es erst einmal sein, die neue Konstellation der verbliebenen D-Jugendspieler mit den aufrückenden E-Jugendspieler zu formen und zusammen zu führen. Diese elementare Erkenntnis, die ich aus der Vergangenheit gelernt habe, werden wir mit Argusaugen betrachten und konsequent daran arbeiten um diese positiv umzusetzen. Äußerst wichtig ist für uns auch die Integration der Quereinsteiger, die (noch) keinerlei Verbindung zu den HSG Spielern hatten, damit sie sich vom Team auf- und angenommen fühlen und sich selbst als integraler Bestandteil der Gruppe wahrnehmen werden.

Nachdem ich ja das Trainergeschäft schon ein Jahrzehnt nicht mehr ausgeführt habe, gilt für mich persönlich, die zu erkennende Trendwende im Handball mit in die wöchentliche Trainingsarbeit einfließen zu lassen. In erster Linie betrifft das die Dynamik und Schnelligkeit, die sich in den letzten Jahren nochmals deutlich erhöht hat. Von Standhandball ist hier nicht mehr die Rede, was ja auch die Endergebnisse immer wieder wöchentlich in allen Klassen bestätigen. Optimierungsbedarf gibt es aber auch noch bei der Beweglichkeit und der Ausdauer der Spieler.

Das oberste und zentralste Ziel ist und bleibt aber für uns die permanente Teamarbeit, die wir als Basis betrachten um Spieler heranzuführen, die eine hohe Identifikation zum Handballsport mitbringen und erlangen werden. Dies wird die Planungen zu den einzelnen Trainingsstunden und dessen Inhalte im Wesentlichen erst einmal beeinflussen.

Alles Weitere kommt dann von alleine, so hoffe ich und Stiv doch… 

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg bei der neuen Aufgabe!

 

 

Rückblick / Ausblick zur Saison der Herren 1 von Spielertrainer Benny Uhrig

Die Redaktion hat sich zwischen alter und neuer Saison mit unserem Spielertrainer Benny Uhrig unterhalten. Er hat noch einmal auf die alten Saison zurückgeblickt und uns auch einen Ausblick auf die neue Saison gegeben.

Redaktion:

Noch einmal zum Abschluss der vergangenen Saison mit etwas Abstand zum Geschehenen. Wie lautet dein Fazit zum sportlich erreichten? Warst du mit der Entwicklung und den Ergebnissen der Spieler und des Teams jederzeit zufrieden?

Benny:

Nach einer eher durchwachsenen Vorbereitung mit Höhen und Tiefen, sind wir doch sehr gut in die Runde gestartet und konnten uns verdient mit einigen tollen Spielen die Herbstmeisterschaft sichern. Die Mannschaft hat sich auch weiterentwickelt im Vergleich zum Vorjahr - Bsp. mal ein schlechtes Spiel trotzdem für uns zu entscheiden.

Zufrieden sind die Trainer meistens nie mit der Mannschaft :-), weil man ja doch weiß was die eigene Spieler leisten können und was nicht – ich bin viel eher stolz auf meine Mannschaft, weil die Mannschaft nicht nur in die Breite eine gute Qualität hat, sondern auch eine sehr ausgeprägte mentale Stärke besitzt.  Hat mal ein Spieler einen schlechten Tag, sprang hier ein anderer Spieler ein und das zog sich komplett durch die absolvierten Spiele. Es könnte sich jeder mit besonderen Momente eingliedern und trug seinen Teil dazu bei, um am Ende verdient auf Platz 1 zu stehen.

ABERwas mich zufrieden stellt ist, dass ich mich zu jeder Zeit auf die Mannschaft verlassen kann. Die Jungs sind zur jeder Zeit bereit an das Limit zu gehen und letztendlich sind sie/wir belohnt worden mit dem verdienten Aufstieg in die Landesliga Süd.

Ich/Wir bedanken uns auch nochmal hier an dieser Stelle bei unseren Vereinsmitgliedern, die im Hintergrund für unser Recht gekämpft haben, sowie man es von der Mannschaft in der Regel auf dem Spielfeld gewohnt ist und wir unsere sportlich fair erkämpften Punkte wieder zurück bekamen und schließlich den Aufstieg in die LL Süd geschafft haben.

Redaktion:

Wie habt ihr nach dem abrupten Abbruch der Saison die weitere Zeit gestaltet? Hat Training stattgefunden und wie hast du Kontakt zu den Spielern gehalten?

Benny:

Auch wir waren natürlich überrascht und ich habe den Jungs erstmal Erholung „geschenkt“, bis Ende März. Im April starteten wir eine mannschaftsinterne „StayHomeChallenge“, um einfach den Kontakt untereinander zu halten. Ab Mai sind wir in den ersten Teil der Vorbereitung gestartet, wo jeder individuell arbeitet. Aktuell befinden wir uns in Pause, wobei auch hier es Kleinigkeiten gibt um einfach eine gewisse Grundfitness/Muskulatur zu halten. Geplant ist, dass wir im Juli dann im Team starten, wie groß dann die Trainingsgruppen sind, ist aktuell noch offen.

Redaktion:

Ausblick auf die Vorbereitung. Wie wird die Vorbereitung auch unter Berücksichtigung der noch geltenden Corona-Regeln aussehen? Sind alle Spieler aktuell fit oder gibt es trotz der langen Pause Verletzte?

Benny:

Aktuell plane ich in 4 bis 6 Wochen Rhythmus und die Jungs sind angehalten flexibel zu sein, da vieles noch in der Schwebe ist, bin ich aktuell ganz froh in der Phase zu sein, wo Pause auf dem Plan steht, um die Entwicklung des Hallensports im Amateurbereich genau zu beobachten. Aber vom Kopf her, habe ich für meine Jungs ein Konzept/Plan entwickelt, dass wir auf viele Vorgaben gut reagieren können.

Redaktion:

Ausblick auf die Runde. Was wird auf die Herren 1 in der neuen Spielklasse zukommen? Kennst du schon manche Gegner und in welchen Bereichen muss dein Team noch zulegen um in der neuen Liga bestehen zu können? 

Benny:

Auf uns kommt eine spannende Runde, geht man davon aus, dass „normal“ gespielt wird, ist es ja dieses Jahr so, dass wir 15 Mannschaften, anstelle v. den üblichen 14 Mannschaften sind – somit ist auch klar, dass es mehr Absteiger geben könnte. Aber wir gehen nicht in die Runde und sagen, wir wollen mal schauen was geht und versuchen die Liga zu halten. Es muss ganz klar sein, dass die HSG Bachgau keine Eintagsfliege in der Landesliga Süd sein will. Wir sind eine Mannschaft die eine gesunde Mischung aus Jung/Alt und das Alter Zwischendrin :-) hat und auch hier brauchen wir uns vor keiner Mannschaft zu verstecken. Wenn wir genauso in die Spiele gehen, wie im letzten Jahr muss man uns erstmal schlagen und die Jungs arbeiten jetzt schon daran, dass das für die Gegner  verdammt schwer sein wird ;-)

Ich kenne auch einige Mannschaften aus der Landesliga Süd, bin auch hier mit ein paar Trainern verknüpft, kenne Spieler aus versch. Mannschaften, von daher schauen wir mal. Viel wichtiger ist ja, ob die Gegner uns kennen? :-) Wenn wir unsere Sache so weitermachen und weiter an uns arbeiten, bin ich guter Dinge für die kommende Spielzeit. Wichtig für uns ist/war, dass wir keine Abgänge haben + kamen punktuell Spieler zu uns zurück (alles Rückkehrer zur HSG)

Redaktion:

Zwei Jahre HSG. Ein persönliches Zwischenfazit von dir zum bisher erlebten, sowohl sportlich als auch gesellschaftlich? Was wünscht du dir für die kommende Saison für dein Team und die HSG?

Benny:

Ich habe in den zwei Jahren sehr viel erlebt (so gut wie immer positiv :-)), egal ob auf- oder neben dem Spielfeld. Die HSG ist ein toller Verein und ich wünsche uns nicht nur schnell die Normalität zurück, sondern auch dass daran weiter gearbeitet wird, das bisher erreichte im Jugend-, Damen- und Herrenbereich weiter auszubauen und freue mich auch wieder viele Gesichter zu sehen. Aber ganz wichtig: Ich wünsche in dem gesamten HSG Bachgau-Familie Gesundheit und hoffe Euch bald alle wieder in der Halle zu sehen, dass wir das erreichte auch genießen können.


An dieser Stelle viel Erfolg für die anstehende Vorbereitung. Wir hoffen, dass die Entwicklungen weiterhin positiv sind und bald auch wieder wettkampfmäßiger Sport möglich sein wird.

Wir werden an dieser Stelle weiter berichten, wenn es Neuigkeiten gibt.



Neuer Kollege von Jürgen Wenzel auf der Kommando-Brücke der Damen 1 - wir stellen euch Sebastian Klein vor

Mit Sebastian Klein präsentieren wir einen neuen Kollegen von Jürgen Wenzel auf der Kommando-Brücke der Damen 1 als Nachfolger von Christian Lang, der nach einigen erfolgreichen Jahren sich zum Ende der Saison 2019/2020 entschieden hat, etwas kürzer treten zu wollen.

Herzlich Willkommen Sebastian im Team der HSG-Trainer und viel Spaß und Erfolg!

Die Redaktion hat ihm zum Einstieg ein paar Fragen gestellt:

Wie kommt es, dass ein Tennisspieler als Betreuer einer Handballmannschaft in der Landesliga aktiv ist?

Schuld daran ist meine Schwester. Da ich im Winter deutlich weniger Tennis spiele und sie wusste, dass ich von Handball ein bisschen Ahnung habe, hatte sie mich gefragt, ob ich nicht Co-Trainer in ihrer Mannschaft (FSG Wallstadt) werden möchte. Ich denke, dass sie das bis heute bereut. Denn ab diesem Zeitpunkt saß sie meistens auf der Bank J.

Hast du eigentlich ein bisschen Angst, wenn du als eingefleischter Tennisspieler nun fast 20 Frauen betreust?

Angst habe ich maximal, wenn beide Torfrauen nicht ins Training kommen und ich mich ins Tor stellen muss.

Welche Ziele hast du für diese Saison mit Jürgen, der Mannschaft und persönlich?

Unser Ziel als Trainerteam ist die Mannschaft zu einem verschworenen Team zu formen, welches Spaß im Training und im Spiel hat. Dann wird es auch deutlich einfacher, Erfolg zu haben.

Wie quälst du die Damen in der Vorbereitung am liebsten?

Wir werden in dieser Vorbereitung auch 2-3 mal Tennis spielen, um etwas Abwechslung reinzubringen. Das könnte für die ein oder andere durchaus eine Qual sein…

Du als Betreuer musst doch eigentlich genau wissen, was die Damen nach einem Spiel am liebsten trinken: Sekt, Bier oder Radler?

Nachdem ich zum Einstand 2 Kisten Bier mitgebracht habe und 1,5 Kisten wieder voll mit nach Hause genommen habe, tippe ich jetzt mal auf Radler. Bei unserer Spielerin mit der Rückennummer 41 tippe ich allerdings auf Äppler-Cola.

Hast du einen zweiten Vornamen, wenn ja, wie lautet dieser?

Jannik

Was machst du, wenn du nicht in der Handballhalle oder auf dem Tennisplatz stehst?

Dann beantworte ich Interview-Fragen.

Welches Lied wirst du dieses Jahr an der HSG-Weihnachtsfeier performen? Auch ein Duett mit Jürgen ist natürlich möglich…

Wenn die Mannschaft zum Zeitpunkt der Weihnachtsfeier unter den TOP 3 der Landesliga steht, könnte ich mir ein schönes Duett mit Jürgen vorstellen.

Beende bitte den Satz „Wenn ich HSG höre, denke ich an…“

eine hoffentlich schöne gemeinsame (coronafreie) Zukunft in der Saison 2020/2021.



Vorbereitungsstart im Damen-Bereich / Interview mit Jürgen Wenzel, dem Trainer der Damen 1

Vorbereitungsstart im Damen-Bereich

Nach dem coronabedingten Saisonabbruch war es für die Damen der HSG zunächst an der Zeit eine Pause einzulegen und neue Kräfte zu sammeln. Seit Mitte April trainieren die Damenmannschaften individuell und halten sich mit Laufeinheiten und Stabi- bzw. Kraftübungen fit. Mit den ersten Lockerungen in Bayern starteten die Torhüterinnen beider Mannschaften ab Mitte Mai im Freien (natürlich mit ausreichend Abstand) mit Torhüter-Trainingseinheiten, um u.a. die Koordination und Reaktionsschnelligkeit zu stärken. Für die Feldspielerinnen heißt es noch eine weitere Woche individuell trainieren, ehe man sich ab dem 09.06. das erste Mal seit fast drei Monaten wieder als Mannschaft treffen und gemeinsam unter Beachtung der geltenden Corona-Regelungen trainieren kann. Alle Damen sowie die beiden Trainerteams sind voller Vorfreude endlich wieder als Team gemeinsam schwitzen zu können. Zunächst wird weiterhin im Freien trainiert werden, und vor allem die Kondition zunächst weiter zu verbessern. Hierfür werden Trainingseinheiten sowohl auf dem Beachplatz, als auch auf verschiedenen Rasenflächen stattfinden. Sofern bis zum Sommer zulässig, stehen neben handballerischen Übungen auch andere Sportarten wie Tennis und Boxen auf dem Vorbereitungsplan. Für die nächste Runde haben beide Damenmannschaften keine Abgänge zu verzeichnen und können jeweils auf einen breiten Kader bauen. Hierbei wird auch weiterhin ein Augenmerk darauf liegen, junge Spielerinnen, die teilweise noch mind. ein Jahr in der A-Jugend spielen dürfen, in die beiden Teams einzubinden. Auch die Zusammengehörigkeit der beiden Teams soll in der Vorbereitung nicht zu kurz kommen, weshalb die Trainerteams Jürgen Wenzel / Sebastian Klein und Michael Höfling / Fabio Raabe auch einige gemeinsame Einheiten geplant haben.

 

Interview mit Jürgen Wenzel, der seit Januar 2020 für unsere Damen als Trainer verantwortlich ist:

Deine Mannschaft ist dem Abstieg nur knapp entgangen (Saisonabbruch), verdient?
Die Mannschaft hat es auf jeden Fall verdient in der Landesliga zu spielen. Die Mädels haben sich im Training und in jedem Spiel voll reingehängt. Ich bin überzeugt, dass wir es spielerisch geschafft hätten, leider kam ein Gegner den man nicht besiegen konnte: Covid 19.

Wo siehst du noch Verbesserungspotential in deiner Mannschaft?
Wir müssen schneller spielen und umschalten, mit mehr Mut in die Spiele gehen. Einfach nicht zu viel über Fehler nachdenken, sondern immer nach vorne sehen.

Welche Ziele hast du für die nächste Saison mit deiner Mannschaft und persönlich?
Mein Ziel mit der Mannschaft ist, dass wir die Leute begeistern, dass wir mit Spaß Handball spielen und zwar erfolgreich. Für mich gibt es kein persönliches Ziel, da zählt nur die Mannschaft. Wichtig ist, dass wir ein Team sind.

Wie quälst du deine Mannschaft in der Vorbereitung am liebsten?
Die Ladies sind gestraft genug mit so einem alten Mann als Trainer, da muss ich nicht noch viel quälen. Ich bin ein Freund von Kondition und Krafttraining.

Du kennst deine Spielerinnen doch inzwischen ganz genau, wer trägt i.d.R. die Rückennummern 1, 10 und 23?
Hmmm, 1 ist soweit ich denke nicht besetzt, 10 müsste ein Mädel auf Rechtsaußen sein, Celia, und die 23 ist auf der anderen Seite und heißt Isabell.

Wie bist du eigentlich zum Handball gekommen?
Ich war 5 und habe meine Mama täglich genervt. Ein Nachbar hatte Mitleid mit ihr und hat mich einfach mit in die Halle genommen, seitdem bin ich nicht mehr heim gegangen.

Was machst du, wenn du nicht in einer Handballhalle stehst?
Trainingspläne! Radfahren!

Wie würdest du dich als Spieler- bzw. Trainertyp bezeichnen?
Ich habe nie aufgegeben und werde nie aufgeben. Glaube immer an meine Mannschaft.

Was ist deine persönliche Trainingsphilosophie?
Trainiere so als würdest du kämpfen. Denn später wirst du so kämpfen wie du trainiert hast!

Welche Position hast du früher selbst gespielt?
Da wo mich der Trainer hingestellt hat. Ich habe wirklich jede Position gespielt, sogar im Tor. Eigentlich war ich die meiste Zeit aber Mittelmann.

Wie viele rote Karten hast du in deiner Laufbahn gesammelt?
Ganz ehrlich: keine. Nicht mal 3 mal 2 min.

In welchem Spiel hast du deine krasseste Halbzeitansprache abgeliefert und warum?
Das kann ich nicht beantworten, was in der Kabine gesprochen wird, bleibt in der Kabine.

Würdest du dir ein Tattoo stechen lassen, wenn die Damen in der Saison 20/21 in die Oberliga aufsteigen würden?
Da ich kein Fan von Tattoos bin, müsste es halt ein kleines sein, aber machen würde ich es.

Welches Lied wirst du dieses Jahr an der HSG-Weihnachtsfeier performen? Auch ein Duett mit Sebastian ist natürlich möglich…
Boah, ich glaube singen will mich niemand hören, habe eine Stimme zum Pressack essen, aber nicht zum singen.  

Was fällt dir ein zu "Dilirium, dilarium, …!"?
“ … Löffelstiel,
alte Weiber essen viel
junge müssen fasten
das Brot liegt im Kasten!”

Beende bitte den Satz " Wenn ich HSG höre, denke ich an …"
… viele Menschen, die alle das gleiche wollen: Handball spielen und zusammen den Verein nach vorne bringen.



Helden des Spielfelds – unsere Schiedsrichter bei der HSG Bachgau 08

In den vergangenen Wochen haben wir nach dem Abbruch der Saison 2019/2020 vor allem die spielenden Teams und ihre Trainer hochleben lassen. Ein wesentliches Team, welches wir euch heute vorstellen möchten, sind unsere Schiedsrichter. Unser Handballsport wäre ohne sie nicht denkbar. Sie sorgen für einen geregelten und fairen Ablauf auf dem Spielfeld und haben schon vor der Corona-Krise auf die Einhaltung des Mindestabstands geachtet, zumindest beim Ausführen von Würfen, wie dem Freiwurf oder dem Strafwurf.

 

Vielen Dank an alle von euch! Ihr leistet Woche für Woche und Jahr für Jahr einen wichtigen Beitrag und stellt euch in den Dienst der Handballspielgemeinschaft. Wir würden uns wünschen, dass für euch in der kommenden Saison auch einmal geklatscht werden würdet und ihr den notwendigen Respekt von allen auf dem Spielfeld, aber vor allem auch außerhalb des Spielfelds, bekommt!

 

Das sind unsere Helden des Spielfelds:

Gerfried Born, Helmut Höfling, Andreas Keck, Winfried Kempf, Silvia Löhr, Celia Rapp, Werner Sohr, Marcus Breun, Christoph Jörg, Thomas Gleißner, Matthias Höfling, Michael Hohm, Sascha Petry, Alexander Neupert, Marc Neupert und unsere Youngsters Anna Fietzek, Tom Hohm, Paul Kunisch

 

Das Schiedsrichter-Team der HSG kann gemeinsam auf wahnsinnige 345 Jahre Erfahrung in der Spielleitung zurückblicken und selbst wenn nicht jeder Pfiff passt, versuchen sie immer ihr bestes zu geben.

Bis zum Abbruch der Runde haben die Schiedsrichter entweder im Einzel oder als Gespann über 112 Spiele gepfiffen und damit bestimmt über 6000 Spielminuten an Einsatzzeit gesammelt. Anders als Spieler können Schiedsrichter nämlich nicht einfach ausgewechselt werden.

Viele unserer Schiedsrichter sind außerdem für die HSG noch als Trainer im Jugendbereich oder in der Vorstandschaft oder in anderen wichtigen Funktionen tätig. Einfach unverzichtbar!

 

Die HSG Bachgau 08 ist immer auf der Suche nach neuen Sportsfreunden (egal ob jung oder alt, egal ob männlich oder weiblich), die sich diesem tollen Amt widmen wollen. Schreibt uns einfach eine persönliche Nachricht und wir melden uns umgehend bei euch. Ihr könnt euch auch jederzeit an Michael Hohm, unseren SR-Wart oder einen anderen SR-Kameraden wenden. In der Regel findet einmal im Jahr ein Neulings-Lehrgang statt, an dem das notwendige Knowhow erworben werden kann.



"JETZT ERST RECHT - mit Erfolg!"

Joel Kullmann und unsere Herren 1 bekommen ihren verdienten Erfolg

Lange mussten die Verantwortlichen der HSG für dieses Ergebnis kämpfen. Jetzt ist es klar! Das Urteil des Bezirkssportgerichts ist rechtskräftig.
Unser Spieler Joel Kullmann war im Spiel gegen die HSG Aschafftal damit auch entsprechend einsatzberechtigt gewesen.

Die Punkte, welche sich die Mannschaft gemeinsam mit Joel an diesem Tag in Aschafftal erkämpfte, sind wieder der Tabelle gutgeschrieben. Damit stehen unsere Herren 1 zum Abschluss dieser Saison, die ja leider bereits seit einigen Wochen aufgrund der Corona-Krise beendet ist, auf Platz 1 der Bezirksoberliga Odenwald-Spessart und verweisen damit die Sportfreunde der HSG Aschafftal und der MSG Großwallstadt/TVG Junioren knapp auf die Plätze 2 und 3.

Der Weg bis zu diesem Ergebnis war allerdings lange und steinig. Nachdem das Verbandssportgericht des HHV zunächst das erstinstanzliche Urteil gekippt hatte und gleichzeitig die Sperre von Joel durch den Bezirk von 4 auf 8 Spiele angehoben wurde, blieb nur noch der Gang vor das Bundesgericht des DHB. Dieses entschied in letzter Instanz zugunsten von Joel, hob das Urteil des Verbandssportgerichts des HHV auf und bestätigte in Summe das ursprüngliche Urteil des Bezirkssportgerichts.

Fast vier Monate mussten die Verantwortlichen der HSG in diesem Fall kämpfen. Mit dem Gang vor das Bundesgericht des DHB hat diese schweißtreibende und nervenaufreibende Zeit ein erfolgreiches Ende genommen. Dies zeigt uns, das es sich doch lohnt für Gerechtigkeit zu kämpfen.

Joel und die Mannschaft können sich nun freuen. Zum einen darüber, dass Joel als begnadigter Spieler nun endlich sein Recht erhalten hat und keine übertrieben lange Strafe in seiner Akte steht. Zum anderen über die verdienten Punkte und dadurch resultierend den Platz 1, den man eben die meiste Zeit der Saison auch inne hatte.

Leider wird immer der Makel bleiben, dass die Herren 1 die bis dato erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte aufgrund der Corona-Krise nicht sportlich zu Ende spielen konnte. Umso schöner ist es für alle Beteiligten, sich wenigstens dieses Recht erstritten zu haben und die Runde auf Platz 1 abschließen zu können.

Abschließend muss man jedoch auch nüchtern betrachten, ob dieses Verfahren so in dieser Form wirklich notwendig gewesen ist. Auf einer Ebene wo alle Beteiligten ehrenamtlich ihrem Hobby nachgehen und für eine gemeinsame Sache "Handball" kämpfen. Es hat sich schon immer gezeigt, dass in der direkten Kommunikation ein Dialog die beste Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist. Rückblickend hätte vielleicht so vieles besser laufen können. Sollte es von Seiten des Bezirks Odenwald-Spessart und des hessischen Handballverbandes das Bestreben geben, mit allen beteiligten Gremien Lösungen zu finden, wie man hier in Zukunft im Sinne des Ehrenamtes eventuell Verbesserungen schaffen kann, steht die HSG Bachgau 08 gerne für diesen Dialog bereit.

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Die Basis des Erfolgs – unsere Jugendarbeit bei der HSG

Die Basis des Erfolgs – unsere Jugendarbeit bei der HSG

Nachdem wir in den letzten Tagen die Erfolge der Herren und Damen hochleben haben lassen, ist es nun umso wichtiger auch auf die Jugendarbeit der HSG einzugehen.

All die Erfolge im Aktiven-Bereich wären nicht möglich, wenn wir nicht schon seit Jahren uns stets um eine gute Jugendarbeit bemühen, denn sie ist das Herzstück eines jeden Vereins. Im vergangenen Jahr konnten wir alle Altersklassen bis auf die weibliche D-Jugend besetzen. Einige sogar doppelt. Unsere zahlreichen Trainer und Betreuer geben hier Woche für Woche ihr bestes und zeigen mit viel Einsatz, dass es sich lohnt, Jugendarbeit zu betreiben.

Leider musste aufgrund der Corona-Krise auch die Jugendrunde vorzeitig abgebrochen werden. Während im Bezirk die meisten Spieltage absolviert waren, stand auf Hessenebene das große Event noch an.

Nichtsdestotrotz haben unsere Jugendteams auch in diesem Jahr die Farben der HSG wieder mit Spaß und Erfolg vertreten.

Stellvertretend für die Erfolg der ganzen Jugend an dieser Stelle unser C-Jugend-Bereich. Unsere C1-Mädels konnte sich nach Platz 2 im Vorjahr in diesem Jahr ein Spieltag vor Schluss Rang 1 der Oberliga Hessen-Süd sichern und hätten mit dieser Platzierung nur zu gerne die HSG-Farben bei der Hessenmeisterschaft vertreten, um erstmals diesen Titel in den Bachgau zu holen. Leider hat die Krise einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber die Mädchen haben eine überragende Saison gespielt und wären sicher ganz schön weitgekommen. Jetzt gilt es, in der kommenden Runde in der B-Jugend dort anzuknüpfen, wo man aufgehört hat. Ein toller Erfolg für das Trainer-Team Holger Blümel, Amely Blümel und Joel Kullmann, sowie Melanie Wolf für die Torhüterinnen.

Aber auch unsere C-Jungs spielten in dieser Saison eine tolle Rolle in der Bezirksoberliga Odenwald-Spessart und sicherten sich den 2.Platz. Das Gemeinschaftsprojekt mit dem TV Schaafheim war damit auch im zweiten Jahr sehr erfolgreich. Bis kurz vor dem Saisonende hatte man noch die Chance auf den Titel, verlor allerdings in beiden Vergleichen knapp gegen die HSG Aschafftal, die damit verdient auf dem ersten Platz landete. Als Trainer waren hier Volker Höreth und Markus Ewald verantwortlich.

A-Jugend männlich – 3.Platz Bezirksliga Odenwald-Spessart

B-Jugend männlich – 6.Platz Bezirksoberliga Odenwald-Spessart

C-Jugend männlich – 2.Platz Bezirksoberliga Odenwald-Spessart

D1-Jugend männlich – 2.Platz Bezirksoberliga Odenwald-Spessart

D2-Jugend männlich – 2.Platz Bezirksliga 3 Odenwald-Spessart

E-Jugend männlich – 3.Platz Bezirksliga 3 Odenwald-Spessart

A-Jugend weiblich – 2.Platz Bezirksliga Odenwald-Spessart

B1-Jugend weiblich – 4.Platz Oberliga Hessen

B2-Jugend weiblich – 4.Platz Bezirksliga Odenwald-Spessart

C-Jugend weiblich – 1.Platz Oberliga Hessen-Süd

E-Jugend weiblich – 4.Platz Bezirksliga 2 Odenwald-Spessart

Außerdem waren natürlich auch noch unsere Mini-Fortgeschrittenen, Mini-Anfänger und Smarties erfolgreich unterwegs.