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Joel Kullmann und unsere Herren 1 bekommen ihren verdienten Erfolg

Lange mussten die Verantwortlichen der HSG für dieses Ergebnis kämpfen. Jetzt ist es klar! Das Urteil des Bezirkssportgerichts ist rechtskräftig.
Unser Spieler Joel Kullmann war im Spiel gegen die HSG Aschafftal damit auch entsprechend einsatzberechtigt gewesen.

Die Punkte, welche sich die Mannschaft gemeinsam mit Joel an diesem Tag in Aschafftal erkämpfte, sind wieder der Tabelle gutgeschrieben. Damit stehen unsere Herren 1 zum Abschluss dieser Saison, die ja leider bereits seit einigen Wochen aufgrund der Corona-Krise beendet ist, auf Platz 1 der Bezirksoberliga Odenwald-Spessart und verweisen damit die Sportfreunde der HSG Aschafftal und der MSG Großwallstadt/TVG Junioren knapp auf die Plätze 2 und 3.

Der Weg bis zu diesem Ergebnis war allerdings lange und steinig. Nachdem das Verbandssportgericht des HHV zunächst das erstinstanzliche Urteil gekippt hatte und gleichzeitig die Sperre von Joel durch den Bezirk von 4 auf 8 Spiele angehoben wurde, blieb nur noch der Gang vor das Bundesgericht des DHB. Dieses entschied in letzter Instanz zugunsten von Joel, hob das Urteil des Verbandssportgerichts des HHV auf und bestätigte in Summe das ursprüngliche Urteil des Bezirkssportgerichts.

Fast vier Monate mussten die Verantwortlichen der HSG in diesem Fall kämpfen. Mit dem Gang vor das Bundesgericht des DHB hat diese schweißtreibende und nervenaufreibende Zeit ein erfolgreiches Ende genommen. Dies zeigt uns, das es sich doch lohnt für Gerechtigkeit zu kämpfen.

Joel und die Mannschaft können sich nun freuen. Zum einen darüber, dass Joel als begnadigter Spieler nun endlich sein Recht erhalten hat und keine übertrieben lange Strafe in seiner Akte steht. Zum anderen über die verdienten Punkte und dadurch resultierend den Platz 1, den man eben die meiste Zeit der Saison auch inne hatte.

Leider wird immer der Makel bleiben, dass die Herren 1 die bis dato erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte aufgrund der Corona-Krise nicht sportlich zu Ende spielen konnte. Umso schöner ist es für alle Beteiligten, sich wenigstens dieses Recht erstritten zu haben und die Runde auf Platz 1 abschließen zu können.

Abschließend muss man jedoch auch nüchtern betrachten, ob dieses Verfahren so in dieser Form wirklich notwendig gewesen ist. Auf einer Ebene wo alle Beteiligten ehrenamtlich ihrem Hobby nachgehen und für eine gemeinsame Sache "Handball" kämpfen. Es hat sich schon immer gezeigt, dass in der direkten Kommunikation ein Dialog die beste Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist. Rückblickend hätte vielleicht so vieles besser laufen können. Sollte es von Seiten des Bezirks Odenwald-Spessart und des hessischen Handballverbandes das Bestreben geben, mit allen beteiligten Gremien Lösungen zu finden, wie man hier in Zukunft im Sinne des Ehrenamtes eventuell Verbesserungen schaffen kann, steht die HSG Bachgau 08 gerne für diesen Dialog bereit.

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