Auswärtssieg beim bislang verlustpunktfreien OFC – Herren 1 gewinnen 28:27

Am vierten Spieltag der Oberliga Süd wartete eine besondere Herausforderung: Der OFC war bis zu diesem Zeitpunkt die einzige Mannschaft ohne Verlustpunkte und trat entsprechend selbstbewusst auf. Wir hingegen wollten nach dem guten Saisonstart zeigen, dass wir auch auswärts gegen Topteams bestehen können.

Die Begegnung begann mit einem frühen Rückstand, den wir jedoch schnell drehen konnten. Nach dem 2:0 Start der Gastgeber fanden wir über konzentrierte Abschlüsse und eine zunehmend stabilere Abwehr ins Spiel. In dieser Phase gelang es uns, das Tempo zu bestimmen und uns mit variablen Angriffslösungen auf 4:8 abzusetzen.
Der OFC blieb jedoch gefährlich und nutzte jede kleine Unaufmerksamkeit. Mehrere Zeitstrafen auf beiden Seiten sorgten für wechselnde Dynamiken, dennoch behielten wir die Kontrolle und gingen mit einer 16:15 Führung in die Pause. Besonders wichtig war, dass wir in kritischen Momenten Ruhe bewahrten und unsere Angriffe geduldig ausspielten.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein intensives, körperbetontes Spiel. Wir verteidigten weiterhin kompakt und konnten uns mehrfach auf drei Treffer absetzen. In Überzahlsituationen agierten wir abgeklärt und bauten den Vorsprung auf 20:24 aus.
Der OFC gab sich jedoch nicht geschlagen und kam in den letzten Minuten wieder näher heran. Die Schlussphase war geprägt von hoher Spannung, taktischen Auszeiten und wichtigen Einzelaktionen. Kurz vor Ende stellten wir auf 26:28 – ein Treffer, der sich als entscheidend herausstellen sollte. Der OFC verkürzte zwar noch einmal, doch wir brachten den knappen Vorsprung mit viel Einsatz über die Zeit.

Fazit:
Wir gewinnen ein hochklassiges, umkämpftes Auswärtsspiel gegen den bis dahin verlustpunktfreien OFC. Entscheidend waren unsere starke Phase Mitte der ersten Halbzeit und die Stabilität in der Defensive. Dieser Sieg zeigt, dass wir auch gegen Spitzenmannschaften bestehen können und als Team weiter zusammenwachsen.
Es spielten:
J. Wadel (7) , M. Ott (6), J. Springstubbe (5), L. von Kymmel (3), N. Hohm (2), J. Gerlach (2), M. Seidel (1), J. Pollert – (1), F. Pomadt (1), C. Wittmann, L. Hemberger, T. Palmy, N. Venzke.

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