Nach dem gelungenen Heimauftakt gegen Flieden wollten wir auch im zweiten Heimspiel der Oberliga Süd an unsere starke Leistung anknüpfen. Mit der SG Bruchköbel reiste ein Gegner an, der in der vergangenen Saison noch in der Regionalliga spielte – entsprechend war klar, dass uns eine anspruchsvolle Aufgabe bevorstand.
Unsere Mannschaft erwischte einen guten Start. Wir erzielten das erste Tor der Partie und fanden schnell in unser Spiel. In der Abwehr standen wir kompakt, und im Angriff setzten wir die zuvor besprochenen Ziele konsequent um.
Bis zur 14. Minute dominierten wir das Geschehen klar, führten zwischenzeitlich 12:7 und überzeugten mit Tempo, klaren Entscheidungen und einer stabilen Defensive. Besonders Paul Kielmann und Jannik Wadel prägten diese Phase mit starken Einzelaktionen und hoher Effizienz.
Ab der 18. Minute kippte das Momentum jedoch langsam. Bruchköbel nutzte unsere Fehler im Angriff und kam Tor um Tor heran. In der 30. Minute traf Niklas Hohm zum 15:14 – eine knappe Führung, die wir mit in die Halbzeit nahmen.
Nach Wiederanpfiff blieben wir zunächst stabil und stellten durch Kielmann und von Kymmel wieder auf 20:18. Doch Bruchköbel blieb hartnäckig, profitierte von unseren Zeitstrafen und glich in der 49. Minute erstmals zum 23:23 aus.
In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Bruchköbel ging mehrfach in Führung, wir antworteten durch Ott und Kielmann. Beim 26:26 in der 57. Minute war alles möglich – doch Bruchköbel traf im direkten Gegenzug zum 26:27.
Fazit
Wir zeigen erneut, dass wir in dieser Liga absolut konkurrenzfähig sind. Die starke Anfangsphase, die klare Führung und viele gute Aktionen im Angriff sprechen dafür. Gleichzeitig wurde sichtbar, dass uns in entscheidenden Momenten Ruhe und Konsequenz fehlen.
Ausblick – Auswärts beim OFC Kickers
Am kommenden Wochenende wartet mit den OFC Kickers ein unangenehmer Gegner, der zuhause traditionell sehr kompakt und körperlich spielt. Für uns gilt: Die starken Phasen aus den letzten beiden Spielen über 60 Minuten durchziehen, im Angriff geduldig bleiben und in der Defensive wieder mehr Zugriff bekommen.









