TV Niedernberg – HSG Bachgau II (31:30)

Nach der bitteren Heimniederlage waren wir nun zu Gast beim TV Niedernberg. Für uns ein wichtiges Spiel: Es ging nicht nur darum, Punkte zu sammeln, sondern auch den Abstand nach unten zu wahren. Trotz intensiver Vorbereitung auf den Gegner und einer personell geschwächten Truppe gingen wir hochmotiviert in die Partie.

Das Spiel begann mit einem Schlagabtausch auf Augenhöhe. Nach einiger Zeit gelang es uns jedoch, die Oberhand zu gewinnen. Mit großem Einsatz und einem überragenden Jan Springstube konnten wir die erste Halbzeit mit 16:12 für uns entscheiden.

In der Pause fühlte sich die Situation allerdings vertraut an – ein ähnlicher Spielverlauf wie bei der Niederlage gegen Dieburg. Dieses Mal wollten wir es jedoch besser machen: nicht einbrechen, sondern bis zur letzten Sekunde kämpfen und die zwei Punkte mit nach Hause nehmen.

Mit der richtigen Einstellung starteten wir in die zweite Halbzeit und konnten uns bis zur 39. Minute sogar auf sechs Tore absetzen. Doch wie so oft wurde es am Ende noch einmal spannend. Die Kräfte ließen nach, und in der 54. Minute gelang dem Gegner der Ausgleich zum 29:29. Spätestens jetzt wurde es zur Kopfsache – besonders nach der letzten Niederlage.

Wir versuchten, dagegenzuhalten, doch am Ende zeigte Niedernberg den größeren Willen und erzielte im Konter den entscheidenden Treffer zum 31:30.

Fazit:
Egal, wie gut ein Spiel zwischenzeitlich läuft – man muss bis zum Schluss konzentriert und kämpferisch bleiben. Am Ende fehlte es möglicherweise an Kraft oder an der nötigen Cleverness. Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen, denn jeder Punkt kann entscheidend sein.

Es spielten:
Jan Springstube (12), Marcel Struck (8), Moritz Scherbaum (5), Marvin Seidel (3), Niklas Ott (1), Matthias Schüssler (1), Loic Rapp, Marius Bernhardt, Max Hauck, Lucas Linke, Jens Stenger, Tino Göbel (Tor), Michael Seidel (Tor)

Vorschau:
Im nächsten Spiel geht es auswärts zur HSG Haibach/Glattbach. Dort wollen wir nicht nur unseren Kampfgeist unter Beweis stellen, sondern auch zeigen, dass wir keinesfalls zu unterschätzen sind.

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