Am vergangenen Samstag trafen wir auf den Spitzenreiter Rodgau/Nieder‑Roden. Nach dem Sieg in der Vorwoche gegen Kahl hatten wir uns vorgenommen, den Ligaführer möglichst lange zu ärgern.
In der Abwehr wollten wir mit einer 5:1‑Deckung Druck auf Rodgau ausüben, was uns allerdings nur bedingt gelang. Durch einfache Kreuzbewegungen setzte der Gegner seine Rückraumschützen immer wieder gut in Szene und kam so zu leichten Torerfolgen. Unser Angriffsspiel hingegen wirkte zu statisch und war zu sehr auf Kreisanspiele fokussiert. In den Anfangsminuten erzielten wir unsere Treffer vor allem durch Einzelaktionen, während uns leichte Flüchtigkeitsfehler immer wieder ins Hintertreffen brachten. Diese nutzte Rodgau konsequent zu einfachen Tempogegenstoßtoren, sodass wir beim Stand von 7:3 bereits früh die erste Auszeit nehmen mussten.
Diese zeigte Wirkung: Wir kämpften uns Schritt für Schritt heran und konnten in der 20. Spielminute zum 12:12 ausgleichen. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit schlichen sich jedoch erneut kleinere Fehler im Angriff ein, wodurch wir mit einem Vier‑Tore‑Rückstand (19:15) in die Pause gingen.
Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns vor, die technischen Fehler zu reduzieren, im Angriff konzentrierter zu agieren und den Anschluss nicht abreißen zu lassen. Dies gelang uns jedoch nicht wie erhofft. Nach fünf gespielten Minuten lagen wir bereits mit sechs Toren zurück und nahmen die zweite Auszeit. Leider brachte auch diese keine spürbare Wende. Über die gesamte restliche Spielzeit hinweg gelang es uns nicht mehr, den Abstand entscheidend zu verkürzen, sodass wir uns nach 60 Minuten mit 34:27 geschlagen geben mussten.
Es spielten:
N. Venzke (Tor), R. Riedel (Tor), J. Wadel, J. Marenholz, M. Ott (5), J. Gerlach (4), O. Ott (2), C. Wittmann, J. Ehrlicher, P. Kielmann (5), L. Hemberger (2), B. Uhrig (5/3), F. Pomadt (1) und N. Hohm (3),
Vorschau:
Samstag, 25.4.26, 19.30 Uhr
HSG Herren 1 – SG Arheilgen
Im vorletzten Auftritt in eigener Halle müssen sich unsere Jungs gegen den Aufsteiger aus Arheilgen beweisen. Die Gäste sind noch mittendrin im Abstiegskampf und werden sicherlich alles mögliche reinwerfen, um sich etwas Luft zu verschaffen. Aber auch unsere Mannen werden Vollgas geben, um erst gar keine Zweifel am Ligaverbleib aufkommen zu lassen.












