hsg_logo_header.png
  • HSG_Gruppenfoto 2023 (header).jpg

Obwohl Bachgau am vergangenen Samstagabend als tabellarischer Favorit in die Begegnung mit der SG Riedstadt ging, stellte das Team sich nach dem knappen Last-Minute-Erfolg im Hinspiel auf ein umkämpftes Duell auf Augenhöhe ein.

Bachgau startete konzentriert in die Begegnung. Durch eine aufmerksame Defensive, gepaart mit einem schnellen Umschaltspiel konnte bereits in der 10. Spielminute ein Vorsprung von 3:7 herausgespielt werden. Allerdings schlichen sich mit fortschreitender Spielzeit zunehmend technische Fehler in der Offensive ein, weswegen Bachgau vermehrt Schwierigkeiten hatte, den Angriff bis zu einem Torabschluss auszuspielen. Zusätzlich gelang es den Bachgau-Mädels zu diesem Zeitpunkt des Spiels nicht, die Würfe aus dem Riedstädter Rückraum effektiv genug zu unterbinden, ebenso wenig wie deren Zusammenspiel mit dem Kreis. Diese Schwächen nutzte Riedstadt konsequent aus und konnte die Partie zu seinen Gunsten drehen. Auch eine Auszeit der HSG Bachgau konnte den Lauf der Gastgeberinnen nicht stoppen, weswegen sich die HSG Mädels mit einem zwei Tore Rückstand in die Kabine verabschiedeten.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs zeigten die Bachgau Damen deutlich, dass sie nicht gewillt waren das Spiel aus der Hand zu geben. Eine offensivere Ausrichtung der Abwehr stellte Riedstadt vor Probleme und es gelang fortan besser die Rückraumwürfe zu unterbinden. Gleichzeitig gelangen Ballgewinne durch erzwungene Fehler auf Seiten der HSG Riedstadt. Dies ermöglichte es dem Bachgau-Express das Tempospiel wieder aufzunehmen und in der 37. Spielminute den Ausgleich zum 20:20 zu erzielen. In den drauffolgenden Minuten entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, geprägt von intensiven 1-gegen-1-Duellen auf beiden Seiten. Ab der 50. Minute zog Bachgau die Zügel nochmal an. Ausgehend von einer aggressiven Abwehrarbeit nahm das Tempospiel der Bachgau-Mädels wieder Fahrt auf, wodurch sie sich zwischenzeitlich auf fünf Tore absetzten. Trotz einer erneut ausbaufähigen Chancenauswertung reichte dieser Vorsprung aus, um den 31:34 Sieg über die Zeit zu retten.

Fazit: Die HSG Damen zeigten im Vergleich zur Vorwoche eine verbesserte Abwehrarbeit, wobei insbesondere die offensivere Ausrichtung eine aggressive frühe Annahme der Gegnerinnen bezweckte und letztlich Schlüssel zum Erfolg war. Dennoch bleiben die Chancenverwertung sowie das Zusammenspiel in der Offensive Stellschrauben, an denen es zu drehen gilt.

Ausblick: Am kommenden Wochenende kann die Mannschaft die spielfreie Zeit nutzen, um den Kopf freizubekommen und sich neu zu sortieren, um fokussiert und motiviert auf die Zielgerade der Saison zu biegen. Am 29.03. steht das letzte Heimspiel der Saison gegen die SG Bruchköbel an.

Es spielten: L. Vonderheid (Tor), T. Lenz (Tor), L. Bowen, J. Krüger (3), I. Bowen (2), S. Reising (6/4), M. Papenberg (1), M. Schmidhuber, C. Rapp (1), L. Linke (2), M. Schuck (5), N. Reichert (9), N. Krapp (2), M. Schüßler (3)